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Hallo Mary,
mich würde auch interessieren, wie es gelaufen ist und was Dr. Thomas bei dir vorgefunden hat. Ich hoffe du hast bald weniger Schluckprpobleme und kannst wieder etwas zunehmen.
Alles Gute und VG Neo
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Wenn einmal eine Hernie in der Magenspiegelung gesehen wurde, dann ist auch eine da. Diese kann aber wieder in den Bauchraum rutschen, dann sieht es so aus als ob keine da wäre. Das die Ärzte diesen Mechanismus ignorieren, ist wirklich traurig. Ich würde mich immer auf den ersten Befund berufen und dann das nächste mal fragen "wie denn die Hernie sich wieder von selbst geschlossen haben soll?". Im Übrigen ist mit einem De-Meester Score von 22 die Sache recht eindeutig. Ich habe oben ja schon geschrieben wie ich es machen würde. Mit den Befunden darf dir kein Hausarzt die Behandlung verwehren.
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Ist der Reflux bzw. Zwerchfellbruch denn durch die Diagnostik nachgewiesen? Falls ja, würde ich auf eine Weiterbehandlung durch den Hausarzt bestehen (sofern dies dein Ziel ist). Sollte sich dieser weigern würde ich mit der Krankenkasse oder der kassenäztliche Vereinigung Kontakt aufnehmen oder im Zweifel den Hausarzt wechseln.
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Zitat von DerSchwede im Beitrag #176
Zitat von Neo im Beitrag #175
Ich weiß die Frage ging an Larry, aber ich empfehle dir, dir eine zweite OP gut zu überlegen. Es kann eingies scheif gehen und eins ist bei Reflux OPs sicher, und zwar das nichts sicher ist. Ein Netz, ja auch das Löhde-Netz bietet keinen 100%igen Schutz vor einem Rezidiv.
Ich weiß. Im Rückblick hätte ich mir auch die erste OP gut überlegen sollen. Nichts ist sicher. Immer ein Risiko bei diesen OPs. Ein wacher Alptraum.
Was geschehen ist geschehen. Meine Therapeutin hat mir gesagt, daß man die OP ja aus einem gutem Grund gemacht hat. Vorher sorgfältig abgewegt und nicht aus einer Laune heraus. Wir alle sollten uns keinen Vorwurf dafür machen, dass wir uns operieren lassen haben. Das ist besser für die Psyche.
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Zitat von DerSchwede im Beitrag #174
Zitat von larry im Beitrag #171 Ich persönlich würde mich jedenfalls nicht mehr nach Löhde operieren lassen.
Was hältst du von Ablassmaiers Methode? Du wohnst doch in der Nähe von München(?) Wie gesagt war ich zuerst fast beschwerdefrei aber leider nicht vorsichtig geunug während der Heilung.
Ich weiß die Frage ging an Larry, aber ich empfehle dir, dir eine zweite OP gut zu überlegen. Es kann eingies scheif gehen und eins ist bei Reflux OPs sicher, und zwar das nichts sicher ist. Ein Netz, ja auch das Löhde-Netz bietet keinen 100%igen Schutz vor einem Rezidiv.
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Zitat von BCY im Beitrag #166 @ Neo: vielen Dank für den ausführliche Bericht! Schade das die OP nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Viele deiner Beschwerden kenne ich nur zu gut. Die Schmerzen in der Brust haben bei mir nachgelassen und der saure Geschmack kommt zwar immer noch aber nicht mehr so durchgehend wie früher. Aufstoßen wurde auch endlich weniger aber trotzdem noch immer vorhanden. Für mich ist es eine Erleichterung wenn ich aufstoße, da der Druck vom Zwerchfell weggeht. Persönlich nehme ich täglich 20 mg Panto morgens was das brennen in der Röhre unterbindet. Manchmal denke ich mir das es irgendwie mit dem Polyrus auch zusammenhängt. Wenn der nicht so dicht macht, würde die Luft hinten rausgehen. Aber meine will anscheinend lieber nach oben. Wenn du mal wieder die Kraft hast wären die gängigen Untersuchungen interessant bzgl Ergebnisse.
Hi BCY, danke für deine Nachricht. Ganz ehrlich, es freut mich wenn du bei dir Fortschritte verzeichnen kannst, auch wenn diese nur klein sein mögen. Ich wünsche dir alles Gute! Klar würde ich auch gern wissen, wie es jetzt genau bei mir aussieht, aber die letzten Magenspiegelungen nach der 1sten OP haben meine Zustand jeweils verschlimmert. Ich habe dazu aktuell nicht die Kraft und auch nicht die Lust die Situation zu verschlimmern. Auch ein Röntgenbreischluck kommt momentan nicht in Frage. Ich habe davon in den letzten 1,5 Jahren 3 Stück gehabt und etwas Respekt vor der Strahlenbelastung. Ich werde irgendwann Ende nächsten Jahres vielleicht mal wieder eine Untersuchung einleiten. LG
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Zitat von larry im Beitrag #168 Hi Neo,
schöne Sch..., ich fühle mit dir. Zum Glück helfen dir die PPI anscheinend mehr als mir. Zur Zeit ist es kaum auszuhalten: Sodbrennen, Schmerzen hinterm Schwertfortsatz, LPR, BMS. Mein Hausarzt hat letzte Woche einen Versuch mit einem Kalziumkanalblocker gestartet, um die Überreste der Achalasie etwas zu beheben. Das ging leider total in die Hose. Das Präparat hat wohl eher den LES zu sehr entspannt, was zu starkem Sodbrennen und massiven Aufstossen führte. Hoffentlich legt sich die Sache wieder, ich wollte heute schon in die Notaufnahme.
Was Nachsorge bzgl Thomas und Löhde angeht, ist meinerseits ja schon genug gesagt worden. Ich finde es einfach eine Unverschämtheit. Aber das geschieht leider auch in anderen Kliniken. Im Rotkreuzklinikum in München fängt das schon vor einer eventuellen OP an. Daher habe ich es dort aufgegeben. Ich nehme jetzt nochmal einen Anlauf in einer Klinik in Bogenhausen/München. Es kann einfach nicht sein, dass ich jetzt seit über 5 Jahren jeden Tag leide wie ein Hund, wie man bei uns sagt.
Dir alles Gute.
Hi Larry, ja wir haben leider beide negative Erfahrungen mit der Löhde-Methode gemacht. Komisch, dass dir die PPI nicht mehr helfen. Ich bin der Ansicht, dass wenn PPI nicht zur vollständigen Beschwerdefreiheit führen, noch andere Mechanismen am Werk sind, als Säure aus dem Magen. Bei mir ist das auch so, ich bin weit entfernt von beschwerdefrei auch mit PPI. Ich kann dich gut verstehen, wenn die Krankheit das ganze Leben bestimmt. Ich für meine Teil habe aber die Nase gestrichen voll von OPs und meine Angst ist sehr groß, dass es bei einem dritten Mal wieder vergeblich sein wird. Ich bin noch ziemlich jung und man macht sich Gedanken über die Zukunft. Ich habe einfach keine Lust Invalide zu werden und mein ganzen Leben lang nichts mehr machen zu können. Mein Zustand ist weit entfernt von "Normalität" aber immerhin kann ich arbeiten gehen und auch mal in den Urlaub fahren. Dir auch alles Gute!
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Hallo lieber DerSchwede,
leider kann ich das auch nicht beantworten. Ich muss das wohl als Einzelperson betrachten und hier hat mir die Löhde Methode einfach nicht geholfen. Auch schon jeweils bevor ich bei den beiden OPs geatmet hatte, wo es dann schlimmer wurde, war ich nicht durchgehend beschwerdefrei. Vielen wird die OP aber vermutlich helfen, sonst wären die Leute zu Hauf in den Foren. Vielleicht spielt auch die Erwartungshaltung eine Rolle. Jemand ist dann schon zufrieden, wenn er statt jeden Tag 40 mg PPI nach der OP alle 2 Tage 20 mg nehmen kann. Das ist bei mir nicht so. Ich habe von der OP erwartet, dass ich gar keine Medikamente mehr nehmen muss.
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Meine zweite OP ist nun 6 Monate her.
Ich denke die Zeit reicht aus, um nach diesen zwei OPs ein Fazit zu ziehen und meine generellen Gedanken zur Löhde OP mitzuteilen (Achtung es wird etwas länger). Vorab noch der Disclaimer, dass dies alles meine Gedanken und meine Meinung ist. Nichts muss hier auf die OP im generellen zutreffen oder für alle so sein. Jeder muss und kann sich seine eigene Meinung bilden:
Mein derzeitiger Zustand ist leider weiterhin weit entfernt von Beschwerdefreiheit. Ich habe weiterhin folgende Symptome:
-Viel Luft im Magen, die teilweise enorm aufs Zwerchfell drückt -sehr viel Aufstoßen auch von teilweise kleinsten Luftmengen, teilweise mit Flüssigkeit verbunden, vor allem bei körperlicher Belastung oder Stress, aber auch so zwischendurch -Mein Magen fühlt sich an wie eine Säurepumpe, es sind „Krämpfe“ von Magen und Speiseröhre, wie ein krampfartiges Aufstoßen bei denen, wenn ich nicht „aufpasse“ dann mein Sphinkter nicht gut gegenhalten kann und es in der Brust anfängt zu stechen und zu jucken (auch unter PPI), -Ich habe manchmal Probleme beim Essen, es fühlt sich an, als würde das Essen sich dann in der Mitte der Brust sammeln, ich habe dann Probleme mit dem Atmen und auch Schmerzen ->Das dauert dann eine Weile bis das weiter gerutscht ist -Sodbrennen nach dem Essen und vor allem wenn ich wach auf dem Rücken liege, Süßes oder Kaffee verstärkt dies -Unangenehmes Kribbelgefühl und Brennen zwischen den Schulterblättern -Sauren Geschmack zwischendurch und nach dem Aufstehen -immer wieder stechende Schmerzen an den untersten Rippen -ich leide zwischendurch weiterhin immer mal wieder unter diesen sehr starken Unterzuckerungssymptomen. Ich brauche dann sofort etwas zuckerhaltiges, so dass ich das aufhalten kann. Es ist mir einmal beim Autofahren passiert. Ich musste komplett verschwitzt und benommen an den Straßenrand fahren und ein Freund musste mir etwas mit Zucker besorgen. Dieses Probleme habe ich erst seit der zweiten OP, sodass ich dies zwangsläufig als Folge der OP deklarieren muss.
Mit PPI habe ich zumindest das Sodbrennen einigermaßen unter Kontrolle, gegen das zeitweise nadelstechen in der Brust hilft das aber auch nicht. Lefax Intense hilft manchmal gegen die Luft, aber auch nicht immer. Am besten geht es mir, wenn ich nichts mache, nicht unterwegs bin und einfach zu hause lungere. Leider ist das nicht so förderlich für die Gesundheit oder das Soziale. Lange Tage z.B in der Stadt oder wenn ich unterwegs bin führen zwangsläufig dazu, dass mein Körper im Zwerchfellbereich enorm verkrampft. Ich denke entweder drückt hier die Luft aufs Zwerchfell oder mein Körper versucht gegen den Reflux zu arbeiten und spannt sich dabei an. Richtigen Sport habe ich mich seit der ersten OP vor über 1,5 Jahren nicht mehr getraut. Der Körper fühlt sich auch einfach nicht mehr gleich an, wie vor der OP, da man jederzeit die Befürchtung hat man würde bei körperlicher Belastung etwas in dem OP-Bereich gefährden.
Es ist mir weiterhin unbegreiflich, warum die OP bei mir nicht funktioniert hat, aber ich denke es liegt an der Kombination, dass sehr eng vernäht wurde und mein Bindegewebe zu schwach bzw. elastisch ist. Durch den entstehenden Zug löst sich dann die stramme Einklemmung auf und führt zu meinem Zustand. Schade finde ich in diesem Zusammenhang, dass Dr. Thomas dies nicht bei der zweiten OP berücksichtigt hat und eventuell eine Gastropexie oder ähnliche „Sicherheitsmechanismen“ genutzt hat, nachdem ich ja erzählt hatte, dass es sich lediglich durchs Atmen gelockert hat. Von dem „du bist selbst schuld dran“ habe ich mich inzwischen gänzlich gelöst. Ich habe durch mein Atmen nichts falsch gemacht, dass sind normale Körperfunktionen, welche eine OP nicht kaputt machen dürfen! So sehe ich das zumindest.
Momentan starte ich wieder ein Versuch ohne PPI, und merke jetzt nach 4 Tagen den Rebound, mal schauen. Ich hoffe jetzt dass ich mein Zwerchfell durch Bauchatemtraining, Logopädie und meinen Sphinkter durch Iqoro vielleicht noch stärken kann. In der letzten OP wurde nur eine minimale kleine Hernie gefunden, Dr. Thomas meinte sogar zu mir, wenn ein anderer Arzt dass operiert hätte, hätte dieser auch sagen können, dass dort gar keine Hernie da wäre. Dies gibt mir etwas Hoffnung, dass mein Körper sich vielleicht noch etwas anpasst und ich selbst gegensteuern kann, sofern es sich jetzt nicht noch mehr geweitet hat als nach dem ersten Rezidiv. Insgesamt ist die Situation aber leider weiterhin ein Tick schlechter als vor meiner zweiten OP.
Als Abschluss möchte ich noch meine leider negativen Erfahrungen über die Nachsorge nach der zweiten OP kundtun: Sowohl der Kontakt zu Dr. Thomas, als auch zu Dr. Löhde ist hier leider im Sande verlaufen bzw. hat nicht mehr stattgefunden. Es wurden von Dr. Thomas zwei mir zugesagte und vereinbarte Telefontermine nicht wahrgenommen. Auf schriftliche Nachfrage nach einem dritten Termin bekam ich keine Antwort mehr.
Mit Dr. Löhde persönlich hatte ich bereits nachdem es mir nach der ersten OP schlecht ging nur noch einmal Kontakt. Eine weitere schriftliche Anfrage jetzt nach der zweiten OP, wurde vom Löhde-Sekretariat mit den Worten beschwichtigt, dass Dr. Löhde keine Einsicht in die Akten des Vivantes hat und deshalb auch keine Aussagen zur Indikation der zweiten OP geben kann (was auch immer dies bedeuten und mir in meiner jetzigen Situation helfen soll). Nachdem ich hier geantwortet hatte, dass ich gern lediglich eine Auskunft von Dr. Löhde hätte, was ich nun konservativ tun könnte und wie ich mich verhalten sollte (da ich derzeit keine weitere OP möchte), kam auch hier keine Antwort mehr.
Insgesamt möchte ich jedem Raten mit einer OP so lange es geht zu warten, bis es wirklich gar nicht mehr geht. Vor allem wenn ihr schlank sein solltet und ein schwaches Bindegewebe habt, halte ich die Löhde-Methode im Nachhinein nicht für geeignet. Ich persönlich werde vermutlich erst wieder was an meinem Zwerchfell machen lassen, wenn ernsthaft Krebs drohen sollte oder wenn es eine neue bahnbrechende Therapie (z.B. mit echtem Gewebe o.ä) gibt, welche eine deutlich höhere Erfolgschance aufweist.
Liebe Grüße und allen wünsche ich natürlich nur Gesundheit. Neo
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Für mein Empfinden ist das biologische Netz gut geeignet um eine erneute Hernie zu verhindern. Leider reicht es nicht immer aus, um den Reflux gänzlich zu verhindern. Ein Anti-Reflux Mechanismus wie eine Fundo oder His Winkel Wiederherstellung ist wohl weiterhin notwendig. Bei mir und einem Freund hat es auf jedenfall nicht geklappt.
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Zitat von BCY im Beitrag #2 Ich habe OA Thomas im Jahr 2021 vor meiner OP auf den DaVinci-Roboter angesprochen. Er meinte, dass er lieber ohne operiert da es ohne für ihn schneller geht.
Vielleicht bin ich hier allein mit meiner Meinung aber die "Schnelligkeit" einer OP sollte kein Kriterium dafür sein, ob mit oder ohne Roboter operiert wird. So "einfach" wie die OPs immer angepriesen werden (auch die Fundo) sind sie nicht und sie haben das Potential enorme Lebeneinschnitte zu verursachen. Dahert sollte das Patientenschonenste Verfahren und das mit den höchsten Erfolgsaussichten gewählt werden, und nicht das "schnellste".
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Zitat von holzwurmhändler im Beitrag #4 Nachdem meine Beschwerden nach der OP (5,5 Wochen) nicht besser bzw. sogar wieder schlimmer werden (könnte aber mit einem Rezidiv zusammenhängen) habe ich mir meine Manometrie nochmal angeschaut. Die Werte des unteren Sphinkters sind ja eigentlich alle extrem niedrig bzw. negativ.
Der Ösophagus-Basaldruck liegt bei allen 10 Schluckakten bei -9,1mmHg und laut ChatGpt soll er im Bereich 0-5mmHg liegen. Der UÖS liegt zwischen -1,5 und 12,3mmHg (Normal: 10-45mHg) UÖS-Residualdruck: -0,6 bis hin zu -3,9mmHg (Normal:0-8mmHg).
Nun sagt Dr. Löhde ja, dass diese Werte quasi "irrelevant" seien, weil das durch die falsche Lage der Speiseröhre und den Magen kommt. Gibt es aber überhaupt irgendwo Infos darüber, dass nach einer Zwerchfellbruch-OP diese Werte wieder steigen? Ich bin gerade echt ratlos, ob ich eine Rezidiv-OP bei Dr. Thomas durchführen lassen sollte...wenn meine Werte so grausig sind. Aber es gibt hier im Forum Leute mit wesentlich besseren Ergebnissen, die dafür dann viel stärkere Gastritis entwickelt haben...
Also ich habe auch Werte vor und nach meiner ersten OP von der Manometrie. Mein Ruhedruck war hier von knapp 6 mmHg auf 49 mmHg gestiegen. Auch der DCI der Speiseröhre hatte sich verdoppelt. Die Werte werden also auf jedenfall durch die OP beeinflusst. Hilft halt nur nicht wenn man weiterhin Beschwerden hat. Wie es jetzt nach der zweiten OP aussieht weiß ich nicht. Ich stimme im Übrigen BCY zu. Lass dir lieber noch etwas Zeit mit den Untersuchungen und eine Rezidiv OP sollte gut überlegt sein.
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Also das hört sich genauso an wie bei mir nach der ersten OP. Vor allem das mit dem aufstoßen und den Schmerzen dazu. Ich hatte nach der ersten OP aber auch eine Helicobacter Infektion bekommen. Die kann miese Schmerzen machen und Säure Beschwerden simulieren.
Ist bei dir irgendetwas vorgefallen, wo du das Gefühl hattest, etwas im Brustkorb hätte sich gelöst, Z.b als wenn sich ein starker Zug oder Druck löst? Ich möchte dir keine Angst machen und teile nur meine Erfahrungen. Aber so war es halt bei mir.
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Hallo Holzwurmhändler,
deine Beschwerden hören sich in etwa so an wie meine nach den beiden OPs. Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass es auf lange Dauer etwas besser werden wird auch wenn es lange dauert oder auch mal schlechtere Phasen dazwischen sind. Das mit dem Darm kann natürlich auch sein und da könnte man mit Probiotika gegensteuern.
Eine frage: Wie ist das aufstoßen bei dir, hast du auch manchmal normales Luft aufstoßen und dann wiederrum wie so schluckauf ähnliches aufstoßen ohne Luft?
Dr löhde meinte in einem seiner Youtube Videos, dass es bei manchen zu einem motorischen Problem im unteren Teil der Speiseröhre nach der OP kommt. Ich kann mir das gut vorstellen, dass hier die korrekte Beweglichkeit gestört ist, und es deshalb auch zu diesem aufstoßen und Krämpfen kommt.
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Hi, Also erstmal kann ich gut verstehen, was du durch machst. da die zweite OP ja noch nicht lange her ist, würde ich die Hoffnung nicht aufgeben und erstmal versuchen abzuwarten. Es muss keine nerv Verletzung sein, aber auch solche nervreizungen können eine Zeit brauchen, bis es besser wird.
Wichtig ist in der jetzigen Zeit positiv zu denken. Ich wünsch dir alles Gute!
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Für den Magendruck könntest du mal Lefax intense ausprobieren. Aber das hochdosierte Zeug, die einfachen Lefax hatten mir nicht geholfen. Nach meiner Erfahrung hat man nach der Löhde Methode öfters Probleme mit der Luft im Bauch (unangenehme Gefühle, aufstoßen) usw.
Bzgl des Schwindel und des Herzrasen kann es ein, dass dies noch eine Reizung des Vagus Nervs ist. Das wird sich im Laufe der Zeit vielleicht geben. Auch zu bedenken ist, dass die Speiseröhre jetzt anders liegt und eventuell Nervenfasern getriggert werden.
Bzgl Einatmen und Sport habe ich meine eigene Ansicht, dies muss nicht für jeden gelten. Ich habe vermutlich durch normales Einatmen in die brust nach starkem Druck von unten jeweils irgendetwas in der Verankerung der Speiseröhre gelöst. Dr löhde rät ja zum atmen, also vielleicht funktioniert es bei mir einfach nicht richtig. Ich würde momentan vermutlich spazieren gehen. Joggen würde ich nicht machen, da die auf und ab Bewegung vermutlich das Ergebnis beeinträchtigen kann.
Disclaimer: ich bin kein Arzt, sondern teile nur meine Erfahrungen.
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Zitat von Jakob im Beitrag #47
Ich frage mich immer noch, wie so eine Erkrankung bei fast null Wahrscheinlichkeit eines Zwerchfellrisses bei ansonsten gesunden Menschen entstehen kann.
Was meinst du mit Null Wahrscheinlichkeit eine Zwerchfellrisses? Meinst du das diese Menschen reflux krank sind, obwohl kein Zwerchfellbruch vorliegt? Reflux kann auch entstehen, wenn andere Faktoren in dem System geschwächt sind. Ein Zwerchfellbruch ist nur einer der Auslöser.
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