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Achim1952
Beiträge: 590 | Punkte: 324 | Zuletzt Online: 26.09.2026
Name
Achim
Geburtsdatum
18. Oktober 1952
Beschäftigung
rechtliche Betreuung (ehrenamtlich)
Hobbys
Radfahren, Keyboard, Webdesign
Wohnort
Hannover
Registriert am:
16.09.2020
Beschreibung
Meine Refluxkrankheit besteht seit mindestens 22 Jahren. Kein Arzt erkennt den Leidensdruck und orientiert sich nur an den Diagnosen, die nicht ausreichen, um eine Operation in die Wege zu leiten (Verschluss des Mageneingangs, inkompletter Kardiaschluss).

In den letzten 5 Jahren sind diese ekelhaften Refluxe, einhergehend mit massiven Herzrhythmusstörungen, pro Jahr fast 6 Monate aufgetreten. Ich esse 6 Monate und muss dann wieder 6 Monate fasten. Kardiologischerseits ist alles im grünen Bereich, habe 3 Kardiologen und auch einige Kliniken durch. Alle Befunde spiegeln geringgradige Insuffizienzen wieder, die den Ärzten nach keine Therapiemaßnahme rechtfertigen.

Am 22.07.2022 konnte ich endlich von Dr. Thomas nach dem Löhde-Verfahren erfolgreich operiert werden. Die Refluxe sind (noch) Vergangenheit, hoffentlich bleibt das auch so. Nur sind die Herzrhythmusstörungen leider noch präsent, wenn ich meinen Hiatus belaste. Dazu gehören u.a. langes Sprechen, "normaler" Blutdruck, Puls höher als 60 Schläge pro Minute beispielsweise bei längeren Radtouren, die ich noch vermeiden sollte (Stand: 07.08.2022).

Das Schlucken bereitet bei größeren Häppchen noch große Probleme, weil die Speiseröhre noch entzündet und somit geschwollen sein wird. Hier ist sehr viel Geduld erforderlich.

Diese Geduld hat sich bereits nach mehreren Wochen ausgezahlt, ich kann wieder normal schlucken, sogar eine Bratwurst herunterschlucken, ohne Probleme.

Der Heilungsprozess macht leider noch keine Fortschritte, die Herzrhythmusstörungen haben sogar zugenommen, Ursache unbekannt. Das Herz ist kerngesund. Im EKG wird eine abnorme Abweichung meiner Herzachse nach links angezeigt. Möglicherweise ist hier die Ursache meiner noch andauernden Beschwerden zu finden. Ich kläre das Ende Oktober 2022 bei einem Kardiologen ab.

Seit meiner Covid-19-Infektion vom 8.-22. März 2023 haben sich meine Beschwerden in Luft aufgelöst. Die Corona-Symptomatik fiel so sehr ins Gewicht (Fieber, Schüttelfrost, meine Stimme war fast weg, Husten ohne Ende etc.), dass ich in den ersten Tagen kaum etwas essen konnte, der Appetit aber in den Folgetagen wieder zunahm und ich praktisch ALLES bedenkenlos essen konnte. Erst einige Tage nach meinem positiven Testergebnis fiel mir auf, dass die Herzrhythmusstörungen ausblieben, die ich schon bei kleinster körperlicher Belastung bislang zu spüren bekam.

Während sich die Infektion "verabschiedete" und die Grippe-Symptome allmählich verschwanden, fühlte ich mich vollkommen gesund, ähnlich wie in der halbjährlichen beschwerdefreien Zeit in den Vorjahren vor meiner OP, die am 22. Juli 2022 durchgeführt wurde. Ich benötige momentan keine PPIs oder sonst irgendwelche Medikamente (Stand: 25.03.2023).
Geschlecht
männlich
    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Roemheld-Syndrom zurückgekehrt" geschrieben. 26.09.2026

      Zitat von Neo im Beitrag #5
      Hmm das klingt auf jedenfall ziemlich unschön. Ich habe aber keine Idee, wieso das jetzt bei dir aufgetreten ist. Aber bei dieser Erkrankung halte ich nichts für unmöglich.
      Was ist bei deinem Nephorologen rausgekommen?


      Die Zitierfunktion ist jetzt völlig anders zu händeln, sehr umständlich. Nun zu meiner Situation:

      Die Herzattacken, auch bei nüchternem Magen, haben sich nach meinem letzten Eintrag noch zweimal wiederholt, und zwar so gewaltig, dass ich zweimal in die Klinik musste (stationär). Während meines ersten Aufenthaltes lag der Kaliumwert bei 6.0, beim zweiten bei 5,2. Nach Einnahme eines Kaliumbinders sank er auf 5.0.

      Mein Nephrologe meint, die beiden Kaliumwerte könnten nicht die Ursache meiner Herzattacken gewesen sein. Er mag damit richtig liegen. Der Kardiologe in der Klinik meinte während der Sonografie am Herzen, dieses sei organisch kerngesund. Ein Langzeit-EKG ergab, dass ich während der gesamten Nacht unzählige Salven, Couplets sowie Extrasystolen gehabt haben soll. Ich wurde zudem mit einer Telemetrie überwacht.

      Nachdem sich die Attacken legten, konnte ich die Klinik wieder verlassen. Stressbedingt setzten die Attacken Zuhause sofort wieder ein, noch schlimmer als vor meinem Klinikaufenthalt. Aber dieses Mal griff ich zu Lorazepam und nahm gleich 3,5 mg, die mich recht schnell stabilisierten und schlafen ließen.

      Seit ca. einer Woche habe ich keine Beschwerden mehr. Ich tippe auf eine Störung am Vagusnerv, die sich nach und nach zurückzieht (hoffentlich). Bin zudem völlig überarbeitet und muss auch mal zur Ruhe kommen. Urlaub haben andere, aber nicht ich. Ich habe Urlaub, wenn ich in der Gruft liege. So ist das eben bei Betreuern, die sich tagtäglich für andere Menschen einsetzen.

      Trotz allem muss ich täglich mit neuen Attacken rechnen. Meinen nächsten kardiologischen ambulanten Termin habe ich erst am 18. Januar 2027, sollte ich bis dahin noch leben. Die Wartezeiten von etlichen Monaten auf einen Facharzttermin sind eine Zumutung.

      Meine Niere liegt jetzt unter 15 Prozent (GFR aus dem Cystatin), wobei der Kreatininwert gesunken ist. Mein Nephrologe meint, das sei kein Drama - und die zu erwartende Dialyse sei kein Todesurteil. Er selbst hat gut Lachen, aber meine Tagesstruktur wäre dann im Eimer.

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Roemheld-Syndrom zurückgekehrt" geschrieben. 15.09.2026

      Hallo Neo,

      die Zitierfunktion ist hier leider nicht mehr nutzbar. Habe alles versucht. Hast Du meinen Arztbrief nicht gelesen? Da das Herz organisch kerngesund ist und der Kaliumwert auf mehr als 6,0 gestiegen war - und ich erst nach dem Verzehr eines Wurstsalates Herzpoltern, Salven und Tachykardien (unter Todesängsten) aushalten musste, kann nur ein Zusammenhang mit dem Speisebrei und dem hohen Kaliumwert gesehen worden sein. Eine andere Ursache wäre kaum denkbar.

      Der Kalium Wert ist ja der eigentliche Auslöser meiner Herzprobleme. Die bisher wahrgenommenen Extrasystolen waren nichts gegen diese Schübe. Ich fühlte mich, als hätte ich große Steine verschluckt, die im Thorax rauf und runterrutschten, einhergehend mit einem sehr hohen Blutdruckanstieg. Der Vagusnerv konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Nun wollte ich aber nicht schon wieder die ganze Prozedur im Krankenhaus über mich ergehen lassen und griff zu 3,5 mg Lorazepam.

      Morgen fahre ich zu meinem Nephrologen, der den Kaliumspiegel direkt in seiner Praxis ermitteln kann. Ich esse so gut wie nichts, allenfalls mal eine kaliumarme Rahmsoße, damit der Magen etwas zu tun hat. Mir ist nach dem gestrigen Vorfall, der fast 1 geschlagene Stunde andauerte, der Appetit völlig vergangen! Geschlafen habe ich mit dem Lorazepam wie ein Bär. Tavor senkt auch den Blutdruck, so dass ich in der Nacht Ruhe hatte.

      Was die kommende Nacht bringen wird, steht in den Sternen.

      Liebe Grüße,
      Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Roemheld-Syndrom zurückgekehrt" geschrieben. 15.09.2026

      ERGÄNZUNG:
      Mein Befundbericht liegt im Anhang ...

      URL:
      bitte hier herunterladen

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Op 2025" geschrieben. 13.02.2026

      Boomsi, pass auf, dass Du kein Rezidiv (Rückfall) bekommst. Ich war auch bei Dr. Thomas, bin zweimal unters Messer gekommen, das zweite Mal wegen Corona, das mir einen Rückfall bescherte. Seit Februar 2024 ist der Magen wieder stabil. Habe zwei Netze implantiert bekommen. Dir gute Besserung! LG Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "GASTROPEXIE - chirurgische Befestigung des Magens innerhalb der Bauchhöhle" geschrieben. 13.02.2026

      Ich habe gestern Abend den Ärztlichen Bereitschaftsdienst angerufen und fast 2 Stunden Fragen beantworten müssen, bis mich spätabends noch ein Arzt zurückgerufen hat. Nach wenigen Sätzen hatte er keine Zeit mehr (schon gar nicht, um mich aufzusuchen und die Lunge mal abzuhorchen) und verschrieb mir ein Antibiotikum für 3 Tage je 500 mg. Mehr hatte sein Budgeht wohl nicht zu bieten.

      Unterdessen habe ich die Kombi-Teststreifen nun endlich bekommen und folgende Ergebnisse dargestellt bekommen:



      In der Mitte ist der negtive Befund zur Influenza. Somit habe ich aktuell "nur noch" eine Erkältung. Diese hat sich aber gewaschen, was den Husten angeht. In der vergangenen Nacht war ich tatsächlich mal hustenfrei und konnte durchschlafen. Aber am Tage belle ich mir die Kehle aus dem Leib. Mein Magen bereitet noch keine Probleme, hoffentlich bleibt es so. Soweit mein kurzes Update von heute. LG Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "GASTROPEXIE - chirurgische Befestigung des Magens innerhalb der Bauchhöhle" geschrieben. 11.02.2026

      Hallo Neo,

      Codeintropfen haben bei einer Grippe offenbar keine Wirkung mehr. Weit besser sind dagegen die Inhalatoren für Asthmatiker, nachstehend meine Version. Damit habe ich gestern Abend angefangen - mit großem Erfolg, jedoch nur für Nacht ca. 5 Stunden. Um 3 Uhr war die Nacht vorbei.

      Eine wiederholte Inhalation führte zu keinem Erfolg, weil sich der Körper vermutlich erst auf die aufrechte Haltung einstellen musste. Nun wollte ich aber weiterschlafen, wurde jedoch immer wieder von starken Hustenanfällen davon abgehalten. Ich bin heute wie gerädert. 4 Inhalationen am Tag sind nur erlaubt, zwei habe ich in den Sand gesetzt. Soll heißen, dass ich den ganzen Tag mit qualvollen Hustenanfällen beschäftigt bin.

      Heute Abend versuche ich mein Glück noch einmal mit zwei Ladungen hintereinander. So sieht das Teil aus:



      Meine Beine sind wie Wackelpudding, ich habe kaum noch Kraft, das durchzustehen. Wenn der Spuk nicht bald aufhört, muss ich in die Klinik. Schlimmstenfalls würde sich noch eine Lungenentzündung hinzugesellen. Momentan sehe ich keine Anzeichen für ein Ende dieser Grippe.

      Liebe Grüße,
      Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "GASTROPEXIE - chirurgische Befestigung des Magens innerhalb der Bauchhöhle" geschrieben. 10.02.2026

      Ich habe mich heute Nachmittag umfassend bei einer Lungenfachärztin untersuchen lassen. Das Erste: "Sie gehören ins Bett!" Das sei keine einfache Erkältung, die ich habe, sondern höchstwahrscheinlich eine Influenza (Grippe). Die Lunge ist stark angegriffen, das Fieber von 39,9 Grad ist einer der Hinweise, dass es sich nicht nur um eine harmlose Erkältung handelt. Sie bestätigte mir auch die Entzündungen im linken Rippenbogen, der bei Hustenanfällen wahnsinnige Schmerzen auslöst.

      Die Codeintropfen, die Du mir empfohlen hattest, haben mir bislang nicht geholfen. Ich kann das Zeug literweise saufen, nichts passiert! Und wenn ich dann als Folge einer zu hohen Dosis ins Koma falle, dann habe ich wenigstens eine zeitlang keine Beschwerden. Wenn man schon so weit ist, lieber im Jenseits zu sein, als tagtäglich diese widerlichen Hustenanfälle zu erleiden, dann heisst das schon was. Das Antobiotikum soll ich ab sofort absetzen, schon allein wegen meiner Niereninsuffizienz.

      Hier meine Codeintropfen, die ich einnehme:



      Vielleicht meinst Du ja auch ein anderes Präparat, Neo? Stell doch bitte mal Deine Packung hier online, damit wir vergleichen können. Ich habe heute einige Teststreifen bestellt, mit denen man RSV, Influenza und sogar Corona testen kann. Sollte Influenza positiv ausfallen, soll ich mich umgehend bei der Ärztin melden, damit sie mir ein Präparat verschreibt, das die Grippe bekämpft. Ansonsten soll ich am 11.03.2026 um 11 Uhr wieder vorstellig werden, damit die heutigen Tests wiederholt werden. Der Lungenwert steht aktuell bei 69, er sollte mindestens über 80 liegen.

      Hinzu kommt, dass die Infektion mich zum Asthmatiker gemacht hat, wenngleich ich keine Luftnot empfinde. Ich muss nun morgens und abends jeweils inhalieren. Ob das chronisch werden könnte, konnte sie nicht mit Gewißheit verneinen. Schöne Aussichten!

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "GASTROPEXIE - chirurgische Befestigung des Magens innerhalb der Bauchhöhle" geschrieben. 10.02.2026

      Zitat von Neo im Beitrag #184
      Das klingt natürlich unschön.
      Ich weiß nicht, ob du diese nehmen kannst aber para-codein Tropfen wirken Wunder bei Husten. Nur eine geringe bis mittlere dosis hat mir bei meiner Erkältung im Oktober letzten Jahres sämtliche Hustenanfälle erspart.

      VG


      Das wäre zu schön! Momentan huste ich mir nach 5 Tagen und 3x 1000 mg Amoxicillin pro Tag die Kehle aus dem Leib. Nur mit Tavor habe ich in der vergangenen Nacht einige Stunden schlafen können. Soeben messe ich meine Körpertemperatur - erschreck Dich nicht: 39,9 !!! (mehrmalige Messungen). Mit Metamizol versuche ich die Temperatur wieder zu senken.

      Ich müsste erst einmal einen Lungenfacharzt finden, der mir diese Tropfen verschreibt. Möglich wäre dies heute Nachmittag kurz nach 14 Uhr bei einer Fachärztin als Selbstzahler. Ich werde mich mit einem Taxi dorthin begeben. Sollten die Tropfen, wenn ich sie denn überhaupt verschrieben bekomme, nicht wirken, gehe ich in die Notaufnahme. Es ist nicht mehr auszuhalten! Zu allem Übel gesellt sich nun auch noch eine Rippenfellentzündung zu, die beim Husten extrem starke Schmerzen verursacht.

      Ich halte Dich auf dem Laufenden ...

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "GASTROPEXIE - chirurgische Befestigung des Magens innerhalb der Bauchhöhle" geschrieben. 09.02.2026

      Zitat von Neo im Beitrag #182
      Hallo Achim,

      schön von dir zu hören und das es dir mittlerweile so viel besser geht.
      Ich hoffe sehr für dich, dass diese kleinen Probleme sich auch noch legen bzw. bei einem überschaubaren Rahmen bleiben.
      Bzgl. der Auflösung des Netzes würde ich mit erstmal keine großen Sorgen machen. Es ist ja eine Art Gerüst auf welchem sich Kollagengewebe anlagert und nach 2 Jahren sollte dies alles relativ stabil verwachsen sein. Ich denke, dass wird alles gut werden.

      Ich wünsche dir alles Gute auch weiterhin!

      VG
      Neo


      Hallo Neo,

      herzlichen Dank für die guten Wünsche. Immer, wenn ich über mich positiv berichte, folgt ein neuer Schicksalsschlag. Ich bin seit 4 Tagen hochgradig erkältet, wie es schlimmer nicht mehr sein kann. Ich huste mir u.a. die Kehle aus dem Leib - trotz Penicillin-Einnahme (pro Tag 3 x 1000 mg Amoxicillin). Erst heute klangen die Hustenanfälle ein wenig ab, die besonders gefährlich sind, weil ich glaube, dass darunter der Hiatus sowie das implantierte Netz Schaden nehmen könnten.

      Ich nehme unterdessen bereits regelmäßig wieder diese fürchterlichen Herzrhythmusstörungen war, die vom Pochen in der Magenkuhle ausgelöst werden und äußerst unangenehm sind. Nun war ich mal wieder viele Monate fit - und jetzt das! Bin auf die weitere Entwicklung sehr gespannt.

      Ich werde über die Folgen meiner Erkältung ggf. berichten. Hoffentlich hat mein Husten nicht zuviel kaputt gemacht.

      Liebe Grüße,
      Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "GASTROPEXIE - chirurgische Befestigung des Magens innerhalb der Bauchhöhle" geschrieben. 25.01.2026

      Hallo allesamt,

      ich hoffe, Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen - und auch möglichst beschwerdefrei. Meine zweite (und hoffentlich letzte) OP war in Berlin im Februar 2024. Nach fast 2 Jahren, in denen ich noch so einige schwierige Phasen durchleben musste, scheint sich meine Magenfunktion mit allem Drum und Dran stabilisiert zu haben (Löhde-Methode).

      Einzig und allein erlebe ich noch vereinzelte Schluckbeschwerden infolge des zweiten Netzimplantats, das sich 2 Jahre nach dem Eingriff eigentlich hätte komplett auflösen müssen. Andererseits bin ich erleichtert, dass das Netz offenbar noch hält, ansonsten hätte ich keine Schluckprobleme, die im übrigen nur noch sehr selten auftreten. Damit kann man leben.

      Alles in allem bin ich momentan sehr zufrieden. Sobald sich das Netz aufgelöst hat, fürchte ich eine neue Hernie, denn meine Schleimhäute sind extrem schwach, außerdem spielt auch das hohe Alter (73) eine Rolle mit. Mal sehen, was noch alles auf mich zukommt ...

      P.S.: Heute habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder Herzrhythmusstörungen durchleben müssen. Die Ursache lag am Sphagetti-Eis, das ich gestern um 21 Uhr noch verzehrt hatte. Darauf befinden sich die kleinen weißen Krokus-Raspeln, die mein Magen offenbar schwer verdaut. Nach dem Aufstehen beginnt der Magen, den Rest vom Vortag zu verdauen, und genau das war das Zeitfenster, in dem die Raspeln den Vorhof triggerten. Mittlerweile ist auch dieser Spuk endlich vorbei. Also so ganz perfekt arbeitet der Magen noch nicht.

      Ich hoffe, dass es Euch allen den Umständen entsprechend gut geht. Ich werde mich mal umschauen und nachlesen, was ich in den letzten Monaten alles versäumt habe.

      Liebe Grüße,
      Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Meine ersten Erfahrungen mit Sodbrennen" geschrieben. 23.08.2025

      Zitat von larry im Beitrag #6
      Sodbrennen kann bei jedem mal auftreten. Nur, wenn es anhaltend ist, geht es in Richtung Reflux. Hering in Sahnesoße hat mehre Trigger: Säure und Fett. Dann kann schon mal zur Säureüberproduktion führen.
      Ich würde jetzt aber mal schauen, wie es ohne PPI aussieht.


      Hering in Sahnesoße habe ich nach dem nächtlichen Sodbrennen im Juli diesen Jahres bestens vertragen. Nein, es muss am Sirup gelegen haben, den ich mit Wasser verdünnt hatte. Seither ist das Sodbrennen Vergangenheit. Bei Gelegenheit nehme ich mal wieder einen Schluck vom Waldmeister-Sirup, mal sehen, was passiert. Wenn das Sodbrennen tagsüber mal auftritt, wäre es ja nicht so tragisch, aber in der Nacht möchte ich davon nicht geweckt werden.

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Spenden notwendig" geschrieben. 08.07.2025

      Ich habe gestern wieder gespendet. Es fehlen noch etwa 7 bis 8 EUR, damit die 100 Prozent wieder angezeigt werden.

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Meine ersten Erfahrungen mit Sodbrennen" geschrieben. 08.07.2025

      Liebe BCY,

      man lernt nie aus! Die Entstehung von Narbengewebe durch das biologisch abbaubare Netz erwähnte mein Chirurg gar nicht, oder ich habe diesen Hinweis während unseres langen Abschlussgespräches überhört. Das lässt ja hoffen.

      In der vergangenen Nacht setzten die geschilderten Symptome nicht mehr ein. Mir ist noch eingefallen, dass ich das Waldmeistergetränk zusammen mit Hering in Sahnesoße verzehrt hatte. Dieser Hering war in der Tat etwas sauer, muss er wohl auch und dürfte Larry interessieren. Bislang aber habe ich diesen Hering immer vertragen. Vielleicht sollte ich Kartoffeln oder Brot dazu essen.

      BCY, weil Du leichte Kost erwähnst: Ich habe gestern eine Frikadelle in der Bratpfanne zubereitet und problemlos gegessen sowie gut verdaut. Bei einer Gastritis hätte ich vermutlich schon wieder neue Probleme (Ausschluss-Diagnose). Die PPI lasse ich für die kommende Nacht mal weg. Bin gespannt auf das Ergebnis.

      Liebe Grüße
      Achim

      Zitat von BCY im Beitrag #4
      Der massive Druck im Magen kann auch durch eine Gastritis entstehen. Da helfen PPI ebenfalls. Probier mal die nächsten Tage leichte Kost.
      Grundsätzlich sollte durch das biologisch abbaubare Netz soviel Narbengewebe entstehen, sodass der Bereich dort nicht mehr nur aus zartem Muskelgewrbe besteht sondern dicker ist. Ich konnte mal durch Fotos eines Freundes sehen, wie sich dank des biologischen Netzes eine dickere Schicht gebildet hatte. Man sah in dem Bereich eine leichte Wölbung.
      Alles Gute weiterhin lieber Achim!

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Meine ersten Erfahrungen mit Sodbrennen" geschrieben. 07.07.2025

      Zitat von larry im Beitrag #2
      Wanderte das Brennen Richtung Kehlkopf?

      War der Sirup sauer oder scharf?


      Der Kern des Brennens lag in der Magenkuhle, zeitgleich empfand ich eine Schwere im rechten Arm. Der Sirup war weder sauer noch scharf, er war süß. Über den gesamten Tag hinweg sind diese Symptome nicht mehr aufgetreten. Für die kommende Nacht nehme ich vorsorglich nochmal eine 20 mg Esomeprazol ein.

      Ansonsten nehme ich PPIs gar nicht mehr zu mir. Ich kann bis auf ganz wenige Ausnahmen (noch) alles essen. Das implantierte zweite Netz scheint zu halten, weil ich heute seit langem mal wieder heftige Schluckprobleme hatte. Die zweite OP liegt im Februar 2026 erst ein Jahr zurück. Das Netz soll sich erst nach zwei Jahren völlig aufgelöst haben.

      Lieber habe ich gelegentlich diese Schluckprobleme, als eine weitere Hernie, die nach der Auflösung des Netzimplantats durchaus erneut entstehen könnte - mit all seinen schrecklichen Symptomen, die ich 22 Jahre lang durchzustehen hatte. Wir werden sehen ...

    • Achim1952 hat das Thema "Meine ersten Erfahrungen mit Sodbrennen" erstellt. 07.07.2025

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 11.02.2025

      Zitat von Neo im Beitrag #17
      Hallo Achim,

      danke für deinen weiteren Beitrag.
      Bezüglich der Muskelkrämpfe habe ich leider keine Idee, ich bin in diesem Bereich leider überfragt.
      Dein Magenpochen kann ich aber teilweise reproduzieren. Es erfolgt immer dann, wenn ich auf nüchternen Magen etwas säuretriggerndes Essen, wie Kekse, Obst oder ähnliches. Durch aufstoßen wird dieses Pochen aber bei mir merklich weniger.
      Nach dem Aufstehen am Vormittag geht es mir auch immer sehr mies. Ich kann dann nicht richtig in den Bauch atmen, und habe manchmal Einklemmungsschmerzen hinter dem Schwertfortsatz, welche sich in den Rücken ziehen und beim Atmen verstärken.

      ich wollte dir hier noch das Bild des Umwandlungsprozesses des Phasix Netzes anhängen. Ich hoffe das funktioniert. Der rote sichtbare Teil ist das Körpereigengewebe, welches sich wieder neu bildet. Das Graue der Netzanteil, welcher immer mehr zurückgeht.

      Ich habe noch eine Frage an dich, weil davon nichts in deinem Re-OP Bericht steht:
      War dein erstes Löhde-Netzimplantat in Takt und hat Dr. Thomas nach diesem geschaut oder es nochmal neu vernäht? Das würde mich sehr interessieren.

      Danke und VG
      Neo



      Hallo Neo,

      hab Dank für Deinen Bericht sowie für die Grafik zur Umwandlung des Phasix Netzes in körpereigenes Gewebe, sehr interessant. Fragt sich nur, ob das körpereigene Gewebe stark genug sein wird, um eine neue Hernie zu vermeiden.

      An dieser Stelle auch gleich zu Deiner Frage: Das erste Löhde-Netz war dem postoperativen Gespräch mit meinem Chirurgen nach durchaus intakt, hatte nur nicht gehalten, weil der durch eine Corona-Infektion ausgelöste Husten zu stark war. Einen Defekt am Netz konnte der Chirurg im Zuge seiner zweiten OP nicht feststellen. Daher hatte er es auch nicht neu vernähen müssen, dafür aber ein zweites Netz implantiert.

      Ich füge Dir auch mal meinen ersten Befundbericht zum Vergleich bei.

      Muskelkrämpfe waren es nicht, die ich angesprochen hatte, sondern ein starkes Muskelbrennen, vor allem in den Beinen. Mit einem Kompressionsstrumpf allein habe ich diese Schmerzen nicht in den Griff bekommen, daher das Lorazepam.

      Ja, die Vormittage nach dem Aufstehen sind mitunter auch für mich eine Qual. Ich muss vorausschicken, dass ich nach einem Multi-Fruchtjoghurt-Getränk gestern Abend (also am Montagabend) starkes Sodbrennen bekam, was ich in früheren Jahren immer bekam, wenn ich Alkohol und Cola zusammen hinunterschluckte, wie etwa den allseits beliebten Tutschi (Cola+Weinbrand). Mit Maaloxan und Pantoprazol 40 mg habe ich diese kleine Krise halbwegs in den Griff bekommen.

      Aber heute am Vormittag fühlte ich mich ziemlich unwohl und bekam anfallsartigen hohen Blutdruck. Nitro-Spray war angesagt. Erstaunlicherweise setzten die Herzrhythmusstörungen nicht ein. Dem darauffolgenden Nüchternschmerz begegnete ich mit einer Champignon-Creme-Suppe. Zudem bekam ich Atemprobleme aufgrund meiner metabolischen Azidose. Abhilfe: Natriumhydrogencarbonat. Erst so gegen Mittag kam wieder "Leben" in meinen Körper, es war wieder schrecklich.

      Termine kann ich vormittags seit langem kaum noch wahrnehmen. Am liebsten würde ich gar nicht mehr aufstehen, obwohl ich inzwischen viele Tiefpunkte meistern konnte. Aber letztendlich leidet die Lebensqualität gewaltig unter den täglichen Zipperleinchen.

      Ein Tipp von mir: Versuch mal, morgens auf nüchternen Magen einen Esslöffel natives Oliven-Öl einzunehmen. Bei mir hat diese Methode zu einer leichten Verbesserung des Allgmeinbefindens geführt.

      Hier die Vorteile dieser Methode - bitte hier klicken

      Gute Besserung,
      Achim

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 09.02.2025

      Ich möchte noch ergänzen, dass es sich bei dem hier angesprochenen Muskelbeschwerden um eine Muskelhypertonie handelt. Diese lässt sich etwa mit Ortoton für 2-3 Stunden senken. Man spricht hier vom Muskeltonus, den es gilt, herabzusenken. Dieser Vorgang wiederum erzeugt nicht selten eine vorübergehende, leichte Sedierung. Die beste Halbwertzeit zur Senkung des Muskeltonus`s weist Lorazepam auf. Nimmt man diesen Wirkstoff seltener wie ich, reichen 0,5 mg für mindestens 24 Stunden.

      Danach setzen die Beschwerden, je nach Ursache, wieder ein. Aktuell erlebe ich diesen Zyklus wieder und nehme in aller Regel dann ORTOTON ein, um eine Abhängigkeit zu Lorazepam zu vermeiden.

      ACHTUNG: Vorsicht mit diesen Wirkstoffen! Beide sind verschreibungspflichtig und sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Arzt diskutiert werden !!!

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 09.02.2025

      Hallo Neo,

      ich freue mich, wenn ich Dir mit meiner Berichterstattung ein wenig Mut machen konnte und wünsche auch Dir recht bald eine Verbesserung Deiner Situation.

      Mit Deiner Analyse bezüglich des Triggerns der Schleimhäute durch den Genuss von Süßspeisen kommen wir der Sache näher. In der Tat hatte ich bereits wenige Tage nach meiner OP bis zum 10. Mai 2024 reichlich Zucker auf meine Süßspeisen (Eis, Quark, Joghurt, Milchreis und auch Eis etc.) gestreut, weil der Zucker im Mund so schön "knirschte" und ich jede Süßspeise so süß wie nur möglich zu mir nehmen wollte. Das war ganz offensichtlich einer meiner größten Fehler.

      Vorstehendes Datum war jener Tag, an dem nicht nur das Pochen und Gluckern mit all seinen nahezu unerträglichen Nebenwirkungen seinen Lauf nahm, sondern sich zu allem Übel auch noch eine Stoffwechselstörung (Verdachtsdiagnose) hinzugesellte, die bis heute nachwirkt. Die schlimmste Begleiterscheinung war (und ist zum Teil noch) das Muskelbrennen, vor allem in den Beinen. Anfangs konnte ich tagelang kaum noch auf den Beinen stehen, bis mir ein Arzt vom ärztlichen Notdienst eine Tavor (2,5 mg) verabreichte.

      Die Muskulatur erholte sich nach ca. 45 Minuten, als hätte ich eine Wunderpille eingenommen. Diese schlug ein wie eine Bombe, aber im positiven Sinne und hielt mehr als zwei Tage an. Die Sedierung tat ihr übriges, war aber nach solch krassen Attacken eine Wohltat. Lorazepam ist in der Tat sehr wirksam, hat aber auch seine Schattenseiten, wenn man davon abhängig geworden ist, wie es bei mir 6 Jahre lang der Fall war. Drei stationäre, grausame Entgiftungen liegen hinter mir. Heute gehe ich mit dem Wirkstoff sehr behutsam um und nehme das Zeug nur ein, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden lässt. Das aber nur am Rande.

      Das Brennen in den Beinen ist noch heute aktuell, wenngleich die Schmerzen in ihrer Stärke nachgelassen haben. Warum ausgerechnet in den Beinen? Weil bei mir eine Beinveneninsuffizienz diagnostiziert wurde, die seit vielen Jahren aber gleichbleibend geblieben ist. Im April 2024 war die letzte Untersuchung, die keine Verschlechterung ergab. Der Körper sucht sich immer die schwächsten Stellen, an denen dann solche Beschwerden auftreten. Es hätte ebensogut auch wieder zu Herzrasen kommen können.

      Das Phänomen der Stoffwechselstörung bildet sich nach und nach zurück. Geblieben sind beim Verzehr falscher Lebensmittel (einige davon hatte ich aufgezählt) die Beschwerden im Oberbauch (Pochen). Vor allem dann, wenn ich keine "feste" Nahrung zu mir genommen habe und im Magen Luftblasen entstehen. Jedenfalls fühlt es sich so an. Sobald ich Quark hinterher esse und damit jeder Winkel des Magens "ausgefüllt" ist, lässt das Pochen nach.

      Ist der Magen gänzlich leer, wie etwa vormittags, wird der Vorhof getriggert, es entsteht der sogenannte Nüchternschmerz. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, Beschwerden treten fast immer auf - außer, wenn ich eine deftige Mahlzeit zu mir genommen habe, die den Magen jedoch nicht zu sehr vollpumpen sollte, weil dann wieder die Nervenfasern verrückt spielen und diese den Vorhof triggern.

      Dank auch für Deine Einschätzung zum Netzimplantat, die "mir" wiederum ein wenig Hoffnung macht. Mein Chirurg hatte den Umbauprozess vom Netz zu körpereigenem Gewebe gar nicht angesprochen. Das ist seit heute neu für mich. Damit Du Dir ein genaueres Bild zum Eingriff bei mir in 2024 machen kannst, habe ich noch einmal meinen letzten Befundbericht angehängt.

      @ Jordon: Besten Dank auch für die Möglichkeit, in Deinem hier im September 2023 begonnenen Thread berichten zu dürfen.

      LG Achim


      Zitat von Neo im Beitrag #14
      Hallo Achim,

      Danke für Deine Ausführungen. Es macht mir doch ein wenig Hoffnung, dass du dich etwas erholen konntest. Die zeitweise Schluckbeschwerden und das Magen pochen sind natürlich nicht schön. Es hört sich für mich etwas so an, als ob du sehr auf süßspeisen reagierst und generell auf Sachen, welche die schleimhäute durch vermehrte Säure Produktion triggern?!

      Bezüglich deiner Angst vor dem auflösen des Netzimplantats würde ich mir jetzt erstmal nicht so große Sorgen machen. In dem Prospekt zu dem Phasix Netz wird recht anschaulich der Umbauprozess vom Netz zu Körpereigene Gewebe beschrieben. Am Ende der 2 Jahresphase war hier nahezu die selbe Gewebestärke durch körpereigenes Gewebe erreicht, welche das Netz anfänglich geliefert hat. Einzige Schwachstelle meiner Ansicht nach ist weiterhin, dass Dr. Thomas vermutlich auch bei dir lediglich eine Hiatusnaht angelegt und dann das Netzt drauf gemacht hat. Die Naht bleibt eine Schwachstelle.

      Alles Gute dir und berichte gern weiter.
      LG Neo

    • Achim1952 hat einen neuen Beitrag "Schluckprobleme nach OP" geschrieben. 07.02.2025

      Zitat von BCY im Beitrag #10
      @ Achim: wie gehts dir sonst so?


      Hallo BCY und Neo und natürlich alle anderen!

      Bis auf die relativ selten auftretenden Schluckbeschwerden geht es mir so halbwegs gut. Ich kann nahezu alles essen, komme derzeit ohne PPI aus. Mitunter ereilt mich noch das ekelhafte Magenpochen mit all seinen Nebenwirkungen wie den bei mir dominierenden Herzrhythmusstörungen, wenn ich etwas gegessen habe, das mit dem Enzymhaushalt nicht im Einklang steht.

      Hier einige Beispiele: Apfelmus, Tiramisu, Alkohol, Schoko-Sousse, mehr fällt mir momentan nicht ein. Bis vor kurzem konnte ich auch keine Bananen(Getränke) zu mir nehmen, so auch keine Quark- und Joghurt-Speisen, was aktuell wieder möglich ist. Nach meiner zweiten OP war es sogar so diffus, dass ich einige Lebensmittel, die ich am Vormittag problemlos essen konnte, am selben Nachmittag nicht mehr vertrug.

      Nicht mehr vertragen heißt stundenlanges Pochen im Dauerfeuer im Bereich des Oberbauchs sowie HRS und starke Blutdruckschwankungen. Mein Chirurg meinte, Ursache hierfür sei ein offenbar gestörter Enzymhaushalt. Vielleicht sind es auch die angeschlagenen Schleimhäute, ich weiß es nicht.

      Aber aktuell kann ich damit gut leben. Mir graut allerdings vor der Zeit nach dem Auflösen des zweiten Netzimplantats. Ich rechne mit einer Wiederholung all meiner Beschwerden, ausgelöst durch eine neue Hernie im Zwerchfell sowie einem Thoraxmagen. Meinen Optimismus habe ich nach 22 Jahren meiner Suche nach einem Chirurgen, der für die langersehnte OP eine Indikation stellen konnte, nahezu verloren. Ein kleiner Funke davon bleibt, solange ich die beschwerdefreie Zeit genießen kann.

      Das Phänomen beim diastolischen Blutdruck, wenn dieser mehr als 70 mmHg beträgt und HRS auslöst, ist leider geblieben, aus welchen Gründen auch immer. Ich muss alle Nase lang meinen Blutdruck messen und ihn so niedrig wie möglich halten. 89 zu 59 mmHg sind eigentlich bei mir die Normalwerte. Der Puls rutscht mitunter auf 35 Schläge pro Minute. Da das Herz aber nachweislich gesund ist, soll gem. den Angaben meines Kardiologen kein Herzstillstand drohen. Schwindelanfälle bekomme ich davon selten dank Ginkgo.

      Gesund ist ein zu niedrig gehaltener Blutdruck auf Dauer allerdings nicht, weil die Organe nicht kräftig genug durchblutet werden.

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