Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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ich habe vor knapp 1,5 Jahren eine Manometrie (inklusive Magenspiegelung, Breischluck und ph-Metrie) durchführen lassen und habe damals folgendes Ergebnis erhalten: Magenspiegelung: Leichte Entzündungen bei gut schließender Kardia. ph-Metrie: Werte sind grenzlastig. Manometrie: Unauffällig. Breischluck: Kleine Hernie
Nun habe ich dennoch seit 4 Jahren teils sehr belastende Beschwerden und habe nun für die weitere Diagnostik und da ich eigentlich im nächsten Jahr eine OP durchführen wollte (vermutlich nach Dr. Löhde) die tatsächlichen "Zahlen" zur Manometrie angefordert. Diese befinden sich anbei. Screenshot 2024-04-28 000848.png - Bild entfernt (keine Rechte)
Nun muss ich allerdings mit erschrecken feststellen, dass die Werte bzw. insbesondere der Ruhedruck extrem niedrig sind. Liege ich mit der Vermutung richtig? Dieses Ergebnis erscheint mir neben nicht unauffällig und lässt mich an meinem ganzen, weiteren Vorgehen zweifeln..
Der Ruhedruck sollte doch mindestens bei 15+ sein oder?
Bitte um Rückmeldung.
Ich habe schon so oft gehört, dass Löhde und Co. bei so einem Ergebnis nicht greifen...
Die Werte sind tatsächlich schwer zu verstehen. Vor allem mit den Nummern. Sind das die Schluckakte? Ich persönlich denke, dass wenn der Druck nicht bei 0 mmHg liegt, auch das Löhde Verfahren funktionieren kann. Die Speiseröhre nimmt nach der OP an Stärke zu und der LES wird gestärkt. Man muss aber geduldig sein, ich hatte auch einen relativ niedrigen Druck und bei mir spielt sich das ganze ebenfalls noch ein.
Nachdem meine Beschwerden nach der OP (5,5 Wochen) nicht besser bzw. sogar wieder schlimmer werden (könnte aber mit einem Rezidiv zusammenhängen) habe ich mir meine Manometrie nochmal angeschaut. Die Werte des unteren Sphinkters sind ja eigentlich alle extrem niedrig bzw. negativ.
Der Ösophagus-Basaldruck liegt bei allen 10 Schluckakten bei -9,1mmHg und laut ChatGpt soll er im Bereich 0-5mmHg liegen. Der UÖS liegt zwischen -1,5 und 12,3mmHg (Normal: 10-45mHg) UÖS-Residualdruck: -0,6 bis hin zu -3,9mmHg (Normal:0-8mmHg).
Nun sagt Dr. Löhde ja, dass diese Werte quasi "irrelevant" seien, weil das durch die falsche Lage der Speiseröhre und den Magen kommt. Gibt es aber überhaupt irgendwo Infos darüber, dass nach einer Zwerchfellbruch-OP diese Werte wieder steigen? Ich bin gerade echt ratlos, ob ich eine Rezidiv-OP bei Dr. Thomas durchführen lassen sollte...wenn meine Werte so grausig sind. Aber es gibt hier im Forum Leute mit wesentlich besseren Ergebnissen, die dafür dann viel stärkere Gastritis entwickelt haben...
Ich würde noch ein bisschen abwarten und dann die Untersuchungen von neuem beginnen um dadurch herauszufinden woran es liegt. Mit der Magenspiegelung, Manometrie und PH-Metrie würde ich jedoch erst 3 Mobate nach der OP machen.
Zitat von holzwurmhändler im Beitrag #4Nachdem meine Beschwerden nach der OP (5,5 Wochen) nicht besser bzw. sogar wieder schlimmer werden (könnte aber mit einem Rezidiv zusammenhängen) habe ich mir meine Manometrie nochmal angeschaut. Die Werte des unteren Sphinkters sind ja eigentlich alle extrem niedrig bzw. negativ.
Der Ösophagus-Basaldruck liegt bei allen 10 Schluckakten bei -9,1mmHg und laut ChatGpt soll er im Bereich 0-5mmHg liegen. Der UÖS liegt zwischen -1,5 und 12,3mmHg (Normal: 10-45mHg) UÖS-Residualdruck: -0,6 bis hin zu -3,9mmHg (Normal:0-8mmHg).
Nun sagt Dr. Löhde ja, dass diese Werte quasi "irrelevant" seien, weil das durch die falsche Lage der Speiseröhre und den Magen kommt. Gibt es aber überhaupt irgendwo Infos darüber, dass nach einer Zwerchfellbruch-OP diese Werte wieder steigen? Ich bin gerade echt ratlos, ob ich eine Rezidiv-OP bei Dr. Thomas durchführen lassen sollte...wenn meine Werte so grausig sind. Aber es gibt hier im Forum Leute mit wesentlich besseren Ergebnissen, die dafür dann viel stärkere Gastritis entwickelt haben...
Also ich habe auch Werte vor und nach meiner ersten OP von der Manometrie. Mein Ruhedruck war hier von knapp 6 mmHg auf 49 mmHg gestiegen. Auch der DCI der Speiseröhre hatte sich verdoppelt. Die Werte werden also auf jedenfall durch die OP beeinflusst. Hilft halt nur nicht wenn man weiterhin Beschwerden hat. Wie es jetzt nach der zweiten OP aussieht weiß ich nicht.
Ich stimme im Übrigen BCY zu. Lass dir lieber noch etwas Zeit mit den Untersuchungen und eine Rezidiv OP sollte gut überlegt sein.