Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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ich wurde im November letzten Jahres nach der Löhde Methode in Berlin operiert und im Dezember von Dr. Thomas reoperiert weil der Durchgang Speiseröhre Magen zu eng war und ich nach der OP zunehmend schlechter schlucken konnte. Seit der 2. OP ging das Schlucken direkt wesentlich besser und ich konnte wieder Fleisch, Fisch und Mandeln essen. Jedoch hatte ich immer einen massiv aufgeblähten Magen und krasses Aufstoßen.
Deshalb hat Dr. Breithaupt aus dem Sana Klinikum Offenbach nochmal eine Kontroll Magenspiegelung gemacht, ob der Durchgang nun weit genug ist. Dort hat er gesehen dass der Magen noch voll war, obwohl ich mich an die Nahrungskarenz gehalten hab. Wegen Verdacht auf Gastroparese hat er den Magenausgang aufgedehnt. Als ich nah Hause kam habe ich erstmal ein paar Brote gegessen und mich gefreut dass sich der Magen ja endlich mal wieder leer anfühlt. Abends wollte ich dann mein Abendessen essen und es blieb zum ersten Mal wieder im OP Gebiet stecken, so wie nach meiner ersten OP. Das wird seitdem nicht besser sondern schlechter und war daraufhin wieder im Sana, Magenspiegelung, Ph Metrie, Impedanz, Manometrie, Röntgen Breischluck, alles in Ordnung, bis auf eine Rötung am Eingang der Speiseröhre 🤨 Er kann es sich nicht erklären. Seit ich nun diese ganzen Untersuchungen gemacht habe mit Schläuchen im Hals geht es massiv schlechter, nur noch Breiiges geht rein. Bin grade so traurig deshalb. Habe mit Dr. Löhde und Thomas gesprochen, sie tippen darauf dass es entweder gereizt, entzündet oder eine kleine Verschiebung der Speiseröhre ist. Sie meinten es könnte an den Nähten gezogen haben und daher sind sie nun angeschwollen oder haben neue Stränge gebildet oder so ähnlich.
Nun muss ich zuwarten, da meine letzte OP noch nicht lange her ist, würde man vermeiden wollen laparoskopisch nachzuschauen, da zu frisch und riskant. Ich habe grade solche Angst dass der Zustand nun so bleibt und ich nicht mehr normal essen kann... Hat jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee?
eigentlich wollte ich mal ein bisschen Abstand vom Forum haben, aber deine Story macht mich echt traurig. Ich kann so gut nachempfinden, wie du dich fühlen musst.
Ich hab nach meiner zweiten OP auch Probleme mit der Entleerung bekommen und bin mir ziemlich sicher, dass ich ein Dumping Syndrom entwickelt habe. So langsam bildet sich dies wieder zurück. Wenn das auch bei dir der Fall ist, kann das lange dauern, bis das besser wird. Bei mir hat sich das mit krassen Unterzuckerungssymptomen, also kalter Schweiß, Benommenheit, Herzrasen, Heißhunger, weichen Knien gezeigt. Gegen den aufgeblähten Magen haben mir Bittertropfen und Lefax intense geholfen. An deiner Stelle würde ich dem Körper mal eine ganze Zeit lang geben sich anzupassen, minimum 6 Monate. Deine Untersuchungen nach der OP waren meiner Ansicht nach viel zu früh, wundert mich, dass Dr. Thomas hierzu sein Go gegeben hat.
Die Rötung beim Mageneingang könnte auch dadurch entstehen, dass die Speisen zu lange dort verweilen bis sie in den Magen gehen (Indiz dafür das die PH-Metrie negativ ist). Denke es reizt nicht nur Magensäure sondern auch Essen das Ganze an dieser Stelle wenn es nicht schnell genug runtergeht.
danke für deine Antwort. Ja, die Untersuchungen waren definitiv zu früh, ich ärgere mich auch so sehr dass ich das gemacht habe. Es war eben sehr unangenehm mit diesem geblähten Magen, dazu immer Herzrasen und Herzstolpern, ich war mir so sicher dass da was nicht stimmt, deshalb habe ich das gemacht. Dr. Thomas fand es auch nicht gut.
Ich hoffe so sehr, dass nichts kaputt gegangen ist dabei und ich nicht nochmal operiert werden muss. Es fühlt sich ehrlich gesagt so an, als sei die Speiseröhre etwas verschoben jetzt. Versuche ruhig zu bleiben aber manchmal überfällt mich die Angst dass es nun so bleibt und man nichts machen kann, für ein halbes Jahr.
Ja, das klingt bei dir sehr nach dem Dumping Syndrom und ja echt anstrengend, aber gut dass es mit der Zeit besser geworden ist!! Wie lange hat es bei dir gedauert? Und wie ist es jetzt bei dir? Bei mir scheint es das Gegenteil zu sein, eher eine verzögerte Entleerung. Aber einen extrem geblähten Bauch habe ich auch oft und Herzrasen und Stolpern, das macht mich am meisten fertig, gar nicht so der Druck sondern eher das Stolpern.
Wurdest du das zweite Mal wegen einem Rezidiv operiert, oder was war nochmal der Grund?
@ BCY Ja, das kann sehr gut sein. Habe auch erst gemerkt wie die Speisen oben in Hals hängen bleiben und dann am nächsten Tag kam ein Brennen an der Stelle. Mich wundert es nur, den Druck im Brustbein kannte ich schon von der Enge nach der ersten OP aber dass die Speisen gleich oben am Hals/ Kehlkopf Bereich nicht rutschen, das habe ich nun zum ersten Mal. Es fühlt sich irgendwie an als sitzt da was anders jetzt, ganz komisch. Dachte erst es ist durch die Reizung einfach aber nun ists schon fast 3 Wochen so....
Ich würde eine hochauflösende Manometrie machen lassen. Ich habe auch das Problem, dass das Geschluckte zu langsam den Sphinkter passiert. Auch nach Löhde.