Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
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M 45j.170cm/75kg Bruch 6,5cm (Magen schon leicht hineingeschoben)
Mir ging es die ersten Monate sehr gut. Konnte alles essen, außer zu trocken aber gut, damit konnte ich leben, ich hatte immer wieder Problem mit einem aufgeblähten Bauch und ständigem Druck rechts unter der Rippe. Bis vor einige Tage, wo ich dann eine warme Suppe gegessen habe und plötzlich zu ziemlich alles an Luft oben raus kam. Seitdem habe ich wieder brennen im Rachenraum und vermute, dass durch den Druck wieder eine Lücke entstanden ist. Es ist auch das Schlucken wieder einfacher und ich habe das Gefühl, dass es definitiv wieder größer geworden ist. Dafür sind die Probleme mit dem aufgeblähten Magen wieder weg. Sodbrennen habe ich aktuell noch keines. Ich litt bereits seit 25 Jahren an Reflux, war immer sportlich, habe 1 Jahr vor der Op mit dem Rauchen aufgehört (Gelegenheitsraucher) und trinke selten bis nie Alkohol. Ja die Ernährung könnte besser sein und ich hab mitte 30 auch zugenommen und kaum Sport gemacht aber irgendwelche Laster muss man ja haben, ich bin ja kein Mönch. mit 170 75 kg zu haben is auch weit weg von dick und Thomas meinte zuviel zunehmen wäre nicht gut, Löhde meinte zu viel abnehmen muss auch nicht immer gut sein. Ich habe mich nach der Op strickt an alles gehalten, Milchshakes dickere getrunken, Suppe gegessen, langsam ausgetastet was geht was nicht und kam damit gut klar. Jetzt steh ich halt dumm da, hab mir die OP selber bezahlt, weil ich nicht aus DE komme und will eigentlich keine weiteren Untersuchen etc. machen. Nochmal ein OP kann ich mir aktuell nicht leisten. Ich finde es nur eigenartig, Heben/Niesen/Tragen 1x Grippe mit Husten nichts und dann bei nem Blähbauch sowas? Eure Meinung dazu? Ich hatte wieder meine ganze Lebensfreude nach 25 Jahren Leidensdruck und jetzt ist es wieder irgendwie dahin, auch wenn es vlt gar nicht so schlimm ist. Witzigerweise muss ich auch sagen, dass ich, als ich noch geraucht habe, wesentlich weniger Probleme mit Sodbrennen hatte wie ohne. Naja das war mal so mein kleiner Erfahrungsbericht. Falls wer Fragen hat oder eine Meinung dazu, gerne posten. Ich denke das es für dieses Problem, keine 100% Lösung gibt, jede Methode hat vor und Nachteile, mir schien das am vernünftigsten. Die Risiken von OPs sind uns allen bekannt. Der Leidensdruck für viele ist sehr hoch und die Lebensqualität naja....Ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr es mir egal ist, desto besser kann ich damit umgehen...meistens. Ich hab mich auch nie eingeschränkt und es hätte am Bruch vermutlich auch nichts geändert. LG
Boomsi, pass auf, dass Du kein Rezidiv (Rückfall) bekommst. Ich war auch bei Dr. Thomas, bin zweimal unters Messer gekommen, das zweite Mal wegen Corona, das mir einen Rückfall bescherte. Seit Februar 2024 ist der Magen wieder stabil. Habe zwei Netze implantiert bekommen. Dir gute Besserung! LG Achim
- Herzrhythmusstörungen (keine Herzinsuffizienz) als Symptomatik von Ende 1999 bis 2022; - Erfolgreich operiert am 22.07.2022 nach dem Löhde-Verfahren; - In der Bauchspiegelung wurde eine 6 cm große Hernie sowie ein Thoraxmagen lokalisiert. - Seit dem 8. März 2023, dem Tag meiner Covid 19-Infektion, ziehen sich meine Beschwerden zurück; - Rückfall seit Anfang April 2023, einhergehend mit Blutdruck-Entgleisungen, Herzrasen und HRS; - Rezidiv nach Ausklingen der Corona-Infektion und Planung eines Korrektureingriffs - Zweite OP am 22.02.2024 mit folgender Diagnose: - kleine, symptomatische Rezidiv- Hiatus Hernie mit Einklemmung von Omentum paraoesophageal - leichte HRS und Schluckbeschwerden noch vorhanden aufgrund des Heilungsprozesses - Seit 10. Mai 2024 quält mich eine hartnäckige Gastritis mit massiven HRS etc. - Gastroskopie fand am 24.07.2024 statt, Ergebnis: Schleimhaut-Erythem, H-Pyloribefund negativ - Seit Mitte Oktober 2024 zunehmende Stabilität beim Essen, aber noch leichte Schluckbeschwerden
Könnte sein das sich was gelockert hat. Könnte aber auch andere Ursachen haben. Die Schmerzen im rechten Bereich wird vermutlich durch die Luft entstanden sein, die nicht nach oben sondern in den Darm ging. Ich hab mal einen interessanten Beitrag in einer Facebookgruppe gelesen wo es eine andere Ursache für den Reflux gab. Ich poste einen Screenshot darunter
Screenshots geht leider nicht daher kopiere ich den Text: Vielleicht hilft dies hier anderen, die nach der OP noch immer Beschwerden haben und die Arzte weiter wissen: Ich habe ebenfalls vor 3 Jahren ein Magen-Netz eingesetzt bekommen. Es hat überhaupt nichts verbessert. Wenige Woche nach der OP waren die alten Schmerzen direkt hinter dem Brustbein. Nachts, manchmal stundenlang. Jetzt endlich hat man herausgefunden, was es war in der Charité Berlin. Die Verdauungsgänge im Zwölffingerdarm waren zu eng und dadurch haben sich die Verdauungssäfte über Stunden schmerzhaft gestaut. Ich habe vor 10 Wochen einen Stend in den Zwölffingerdarm eingesetzt bekommen (ERCP). Seither bin ich komplett beschwerdefrei. Gesehen wurde das durch eine Spiegelung der Bauchspeicheldrüse von innen (ähnlich Magenspiegelung). Nur dadurch ist das wohl diagnostizierbar. Es hat mehrere Jahre bei mir gedauert, bis man darauf gekommen ist. Vielleicht hilft das jemandem hier in der Gruppe als neuen Ansatz, falls alles andere nicht geholfen hat.