Hier kann ein Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Menschen erfolgen. Es war mir damals wichtig dieses Forum zu erstellen um von meiner Leidenszeit und Erfahrungen zu berichten und vor allem um anderen Betroffenen ein wenig die Angst zu nehmen. Mir hätte das damals sehr geholfen, denn ich stand völlig alleine da. Einzig ein Gästebuch von meinem späteren Operateur gab mir ein wenig Hoffnung aber eben nur ein wenig, da ja nur positives darin stand. Hier soll ein freier Meinungsaustausch erfolgen ohne irgendwelche Menschen zu beleidigen oder schlecht zu reden. Bitte verhaltet euch fair zueinander! Jeder ist für sein Geschriebenes selbst verantwortlich und stellt seine Beiträge dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung.
Alle persönlichen Meinungen sind zu respektieren und es wird nicht geduldet schlecht über andere Mitglieder oder Operateure, Ärzte zu reden. Wer sich daran nicht hält, wird kommentarlos gelöscht! Im Impressum wurde von einem ehem. Admin ein falscher Name und Adresse eingetragen dies wurde bereits beantragt zu korrigieren. Andre Knebel, Kronau ist richtig.
Dieses Forum ist kein Beipackzettel von Medikamenten! Sämtliche Vorgehensweisen müssen immer mit dem Arzt oder Apotheker besprochen werden. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung. Mit der Anmeldung wird bestätigt, dass dieser Text verstanden wurde und akzeptiert wird
Hallo, ich bin Sven, werde nächstes Jahr 50 und wurde 2016 nach Löhde operiert. Ich werde den Werdegang bissel Stichpunkmässig verfassen sonst wird alles zu lange.
2015 hatte ich mich verhoben und gefühlt am nächsten Tag das erste mal Sodbrennen verspürt außer halt mal wenn man mal richtig gefeiert hat, da kam es öfters vor und verschwand auch wieder. Aber nach dem verheben war es so dass, wenn man sich gebückt hat, in sein kleines Bäuchlein, konnte man es auslösen egal wann und zu welcher Tageszeit, und da ich viel körperlich arbeite war das doof. Lange Autofahrt löste es auch aus. Nach einer Magenspiegelung im hiesigen Krankenhaus kam dann raus Zwerchfellbruch, soll Lebensstiel ändern und 10kg abnehmen, war bei 173cm gerade mal bei 80kg. Mit bissel Panto 20mg hatte ich es in den Griff bekommen, auch mal ab und zu nur 1-2 Tabletten die Woche, aber meine Verdauung ging in den Keller und ich hatte die Dinger gar nicht vertragen.
Dann kam Fluch und Segen egal wie man es sagt mit dem Internet und dem alten Forum. Ich kam ganz schnell auf die Berliner Methode, bissel gelesen, vor allem über einen der da jeden Tag schrieb und Werbung machte, auch Homepage vom Operateur durchforstet, Kontakt aufgenommen, mit Kontakten die da waren telefoniert und siehe da März 2016 wurde ich operiert. Keine PH- Messung oder Manometrie vorher. OP wurde erst noch 2 Wochen verschoben da ich zum ersten Termin mit Grippe um lag. Aus der OP (selbst bezahlt damals im Westend) wachgeworden und ich hatte das schlimmste Sodbrennen was ich mir nie hätte erträumen können, es ging bis in die Ohren, Zungenbrennen ohne Ende. Wurde alles nicht besser und Juni 2016 lag ich wieder auf dem Tisch. Es wurde ein zweites Netz eingesetzt angeblich hätte sich was gelockert aber das hat auch nichts geholfen.
August 2016 bin ich nochmal hingeflogen, zum dritten mal nach Berlin aber nur zur Spiegelung, Operateur war bei der Internistin dabei und hat selbst mitgespiegelt. Röhre entzündet und Gastritis und Barrett. Soll hochdosiert Panto nehmen. Mir könnte man nicht mehr helfen hies es dann.
Zuhause begann dann der Alptraum, keine Verdauung mehr, aufgebläht, Sodbrennen, stiller Reflux, ich wurde Depressiv, war 9 Monate krankgeschrieben. Hausarzt wechselte Tabletten von Panto auf Esomep und es ging noch mehr, 3 Wochen im dunklen Schlafzimmer versteckt bis ich rausbekam das Esomep doppelt so stark ist wie Panto. Das musste mit den Tabletten zusammenhängen, je höher auch die Dosis um so mehr stille Symptome und Mundbrennen hatte ich. Der Übergang Magen Speiseröhre hat dauergebrannt. 20kg abgenommen in der Zeit aber hat auch nix gebracht.
Habe dann versucht von den Tabletten wegzukommen (von zuletzt 80mg pro Tag), das ging nur über Ranitidin und habe viel gelesen über zu wenig Magensäure. Mit HCL plus Pepsin draufgeschossen und siehe da es hat sich ganz langsam beruhigt alles, also meine Vermutung mit zu wenig Magensäure hängt damit zusammen. So ging das 2017,2018 hoch und runter, ich musste einen passenden Weg finden. Der Witz ist Kaffee war und ist das beste Heilmittel oder Bier, aber kein Weizen. Dann kam auch wieder ein Rückschlag wo ich mal alles weggelassen habe und ich begab mich weiter auf die Suche. In der Zeit hatte ich auch weitere Stationen an Ärzten denn ich sollte das Barrett kontrollieren. Habe mir dann die Ärzte rausgesucht die die Berliner Methode kennen. Mit allen persönlich geredet und Untersuchungen gefahren.
Ende 2016 noch Schulze Castrop, ist dann leider verstorben, Thattamparambil ist Nachfolger (hat bei Schulze gelernt), 2017 bei Zarras Düsseldorf, 2018 bei Freys Bremen, jetzt Rentner Transnasale Spiegelung beim HNO Düsseldorf, 2019 Nilovic (hat bei Schulze gelernt) Schwelm.
Bei allen erneuter Zwerchfellbruch als Diagnose. Bei allen PH-Impedanz und Manometrie plus 2mal Restech. Säuremessung war immer unauffällig nur bei der Manometrie würde im unteren Bereich was nicht stimmen, könnte OP verschuldet sein hies es. Immer chronische Gastritis im Korpus und Antrum aber nicht aktiv.
Der Bruch war ja wieder da und ich wollte den dann 2019 in Schwelm nochmal angehen und reinschauen lassen, 1 Tag vor OP da im Krankenhaus 40 Fieber und Grippe, keine OP, und das war mein Glück, wer weis wie das ausgegangen wäre. Das war so heftig das ich mich noch in den falschen Zug zur Heimfahrt gesetzt hatte. Ab diesem Tag habe ich weniger im Internet geschaut ab 2020 fast gar nicht mehr, ich habe weiter mit zu wenig und zu viel Säure experimentiert und mein Leben wieder gelebt. Je weniger Ranitidin oder PPI auch keine depressiven Verstimmungen, ich konnte wieder lachen. Ich lasse auch nichts mehr Spiegeln auch nicht wegen dem Barrett, lasse das alles seinen Lauf jetzt. Eine Spiegelung hat aber immer gut getan bei mir, immer 2-3Tage danach war es danach auch besser, vielleicht hat das was mit der Dehnung da unten im OP Bereich zu tun. Ich halte auch keine Gewichtsgrenzen ein, hebe alles und schaffe alles ob betonieren und Pflastern im Garten, Holz schlagen und sonstige Arbeiten in und ums Haus.
Habe ab Anfang 2025 weiter mein Leben und mein geliebtes Hobby überdacht wobei das Hobby immer mehr zur Last wurde. Die Freiwillige Feuerwehr, keine kleine bei uns und ich war auch noch die letzten 25 Jahre Gerätewart, immer alles repariert und alles gemacht egal wann und wie aber irgendwie kein Bock mehr. Im Juli habe ich in Ulm noch eine neue Drehleiter geholt und dann komplett hingeworfen und siehe da, Magen Reflux wurde besser.
Im September starb mein Vater den ich die letzten 6 Jahre mit Demenz begleitet habe, Demenz wünsche ich keinem Angehörigen. So schlimm wie es klingt irgendwie ist eine weitere Last von mir gefallen. Jetzt bin ich fast wieder der Alte und wieder mit Zwerchfellbruch. Keine Tabletten egal ob HCL oder Famotidin im Moment, kann Essen und trinken was ich will nur Kuchen, Schnaps und Sekt lasse ich weg. Ich denke die Psyche die steuert viel auf Magen und Darm und bringt ein Fass mit zum überlaufen.
Vielleicht trägt auch LaVita dazu was ich jetzt ca. 1 Jahr nehme, Mikronährstoffe, in heutigen Lebensmitteln ist ja nix mehr drin.
Den Darm habe ich komplett in Verdacht in Verbindung mit Reflux, den Körper im Ganzen muss man sehen. Auch die Halswirbelsäule in Verbindung mit Vagusnerv und langes sitzen sehe ich in Betracht zu Reflux.
Fazit: Heute würde ich vor OP alle Untersuchungen machen und nicht drauf losspringen und Wiederholungs OPs werden immer schwieriger wenn man überhaupt einen findet der drangeht. Oben diese kann ich empfehlen. Ärzte werden meiner Meinung nach auch nicht besser, wie im gesamten Handwerk, die alten sterben aus und viele junge haben keinen Bock.
Habe aber durch das alte Forum viele Kontakte bekommen, mich mit vielen persönlich getroffen von Rosenheim bis nach Neustadt in Holstein und was dazwischenliegt, egal ob Bonn, Koblenz, Braunschweig oder Offenbach, ob nach Berliner oder Fundo Methode operiert, oder noch gar nicht.
Da ich ja auch zwei mal nach Löhde/Thomas OP nicht beschwerdefrei bin, würde mich interessieren, wie dein Dosisplan mit HCL/Pepsinen und Ppi ausgesehen hat. Ich würde das auch mal angehen wollen. Vielen Dank und LG Neo
Ich habe vor meiner Hauptmahlzeit oder in dem Zeitraum wo ich merke das ich nach Nahrungsmittelaufnahme wieder aufblähe eine Kapsel geschluckt, mehr auch nicht. Da hat es manchmal keine 5 Minuten gedauert und der Bauch und der Druck ging zurück. Ich habe die Kapseln von Via Vitamine da sind 425mg Betain Hcl und 10mg Pepsin drin. Ich war aber da schon auf Ranitidin oder jetzt Famotidin, weis nicht wie es ist, wenn du vorher auf Ppi bist. Die Ppi wirken ja auf die Belegzellen oder so irgendwie und Famotidin als H2 Blocker wirken direkt im Magen. Aber Vorsicht, wenn du eine akute Gastritis hast, da ist es denke nicht förderlich.
Ich war auch Anfang 2017 in Frankfurt zu einer Magenszintigraphie aber da kam nix bei rum, die haben die Untersuchung mit 5 Löffel Joghurt und einem Ei gemacht, vielleicht sollte man da was nehmen was schwer verdaulich ist, aber dann fällt da bestimmt jeder zweite durch und die haben nur Kranke.
Das ist die erste und letzte Verwarnung, danach wirst Du Kommentarlos gelöscht
Dieser Beitrag enthält unerwünschte Werbung.
Dieser Beitrag verstößt gegen die Netiquette des Forums.
Beiträge, die IN GROßBUCHSTABEN oder fett geschrieben sind bitte vermeiden.
{[userwarning_empty_error]}
Es wird der oben genannte Grund verwendet. Klicken Sie hier, um den Inhalt der privaten Nachricht anzupassen
Legen Sie hier den Inhalt der PN-Benachrichtigung fest.
Hinweis: Dieses Mitglied wurde bereits 2 Mal verwarnt. Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Foren Spende
Hallo !
Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.
Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen,
den weiteren Betrieb zu finanzieren.